DevOps-Einblicke aus der BMC Mainframe-Umfrage 2025

DevOps-Einblicke aus der BMC Mainframe-Umfrage 2025

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6 Minuten Lesezeit Aktualisiert Dec 17, 2025

Auf einen Blick: Die BMC Mainframe-Umfrage 2025 zeigt einen Anstieg der DevOps-Einführung auf Mainframes, wobei 67 % der Organisationen sie implementieren. Wichtige Erkenntnisse sind ein Anstieg der Java-Nutzung und ein Fokus auf Anwendungsmodernisierung, während KI-Integration DevOps-Prozesse effizienter verbessert.

  • Die DevOps-Einführung beschleunigt sich auf Großrechnern.
  • Java entwickelt sich zur dominierenden Sprache für neue Anwendungen.

Zwanzig Jahre, in denen man Mainframe-Profis Fragen stellt, gibt Ihnen viel Perspektive. Als BMC unsere erste jährliche Mainframe-Umfrage startete, war der iPod noch das heiße neue Ding und DevOps war noch nicht einmal als Begriff geprägt. Springen wir ins Jahr 2025 und zur 20. jährlichen BMC Mainframe Survey , da 1.100 Befragte aus 15 Branchen – von Finanzriesen bis zu Regierungsbehörden – teilnahmen.

Und hier kommt der Clou: Der Mainframe ist nicht nur lebendig und wohlauf, sondern floriert, wobei 97 Prozent der Befragten angeben, den Mainframe als langfristige Wachstumsplattform zu sehen. Nur 3 Prozent gaben an, eine Ausstiegsstrategie in Betracht zu ziehen, gegenüber 10 Prozent im Jahr 2018. Dieser Rückgang der Weltuntergangsdiskussionen ist der Beweis dafür, dass der "Sonnenuntergang" des Mainframes eher wie ein Sonnenaufgang ist.

Wenn die Plattform also bleibt, stellt sich die große Frage: Wie arbeiten Organisationen tatsächlich daran? Die Antwort ist ein Wort: DevOps.

Der Wendepunkt von DevOps

Hier wird es spannend. Siebenundsechzig Prozent der Befragten geben an, DevOps jetzt auf dem Mainframe zu nutzen, gegenüber 63 Prozent noch vor einem Jahr. Auf dem Papier mag dieser Vier-Punkte-Anstieg nicht bahnbrechend klingen, aber denken Sie mal drüber nach: DevOps auf verteilten Systemen ist seit Jahren ein Mittelpunkt, während die Einführung von DevOps im Mainframe-DevOps die vorsichtige Schildkröte im Rennen ist. Jetzt sprintet die Schildkröte – zwei Drittel der Organisationen sind offiziell dabei. Das ist keine "frühe Einführung mehr", sondern Mainstream-Schwung.

Und die Rendite beschleunigt sich. Im Jahr 2025 sahen 26 Prozent der Shops, dass DevOps innerhalb von sechs Monaten Wert lieferte, gegenüber 21 Prozent im Vorjahr. Für eine Plattform, die einst in sorgfältig gemessenen Release-Zyklen arbeitete, ist das wie der Wechsel von einem Wählhandy auf ein Smartphone.

Eine jüngere Belegschaft, eine neue Denkweise

Hier eine interessante Statistik: Millennials sind jetzt die Mehrheit in der Mainframe-Belegschaft (51 Prozent), die Generation Z ist auf 15 Prozent gestiegen, und die Babyboomer sind auf nur noch 5 Prozent gefallen. Falls Sie sich jemals gefragt haben, warum DevOps endlich auf den Mainframe klickt, ist dies ein Teil der Antwort.

Jüngere Entwickler sind mit agilen Arbeitsabläufen, Automatisierung und Kollaborationstools aufgewachsen. Sie fragen nicht: "Warum DevOps?" Sie fragen: "Warum nicht?" Und ihr Optimismus zeigt sich: 73 Prozent der Befragten der Generation Z gaben an, dass das Mainframe wachsen und neue Workloads anziehen wird, verglichen mit nur 51 Prozent der Babyboomer.

Mehr als eine Generationenlücke ist das ein Denkwechsel, und es verändert die Sicht von Organisationen auf die Entwicklung von Mainframe-Anwendungen.

Java findet seine Heimat

Jahrelang sprechen die Leute über Java auf dem Großrechner. Aber hier ist die wahre Geschichte: 49 Prozent der Befragten sagen, dass ihre Java-Nutzung auf dem Großrechner gestiegen ist. Das ist die Zahl, die man im Auge behalten sollte, weil sie Wachstum zeigt, nicht nur die historische Präsenz.

Laut den Befragten sagen 60 Prozent inzwischen, dass Java die am häufigsten verwendete Sprache auf der Plattform ist. Warum? Weil die Modernisierung in Bewegung ist. In der Umfrage von 2025 geben 72 Prozent der Befragten an, dass neue Apps in Java geschrieben werden, während 51 Prozent sagen, bestehende Apps werden in Java umgeschrieben.

Hier kommt der Knackpunkt: DevOps ist der Beschleuniger. Mit Pipelines, automatisiertem Testen und schneller Lieferung ergibt Java-Einführung nicht nur Sinn – sie ist praktisch. DevOps verschafft Java den "Heimatvorteil", den es auf dem Großrechner brauchte.

Modernisierung wird zu einer obersten Priorität

Die Modernisierung der Anwendungen hat offiziell die Prioritätsleiter erklommen. Sie ist jetzt die fünfthöchste Priorität insgesamt (42 Prozent). Bei besonders großen Werkstätten (mehr als 50.000 MIPS) steigt sie auf den dritten Platz (49 Prozent).

Und hier ist der Grund, warum das wichtig ist: Modernisierung erfordert kontinuierliche Integration, automatisierte Tests, Sicherheitsscans und häufige Releases. Das sind keine Nebeneffekte von DevOps, sondern die Kernstärken. Deshalb ist DevOps nicht mehr optional. Es ist die Engine, die Modernisierung auf dem Großrechner im großen Maßstab möglich macht.

KI + DevOps: Erweiterung des Vertrauensspektrums

Hier wurde die Umfrage wirklich interessant. Die Befragten wurden gefragt, ob sie bereit sind, KI Aufgaben im gesamten DevOps-Lebenszyklus übernehmen zu lassen, vom Checkpoint-/Commit-Tempo bis zur Problemdiagnose.

  • Checkpoint-/Commit-Pacing: In Batch-Apps bestimmt Checkpoint-/Commit-Pacing, wie oft Änderungen gespeichert und der Fortschritt aufgezeichnet wird. Entwickler passen dieses Gleichgewicht zwischen Leistung und Zuverlässigkeit meist ein. In DevOps-Pipelines kann KI jedoch einspringen. Sechsundzwanzig Prozent der Befragten wollen, dass KI warnt, 37 Prozent wollen, dass sie empfiehlt, und 28 Prozent sind bereit, dass KI Aktionen ausführt. Das ist ein Wandel von manuellem Programmieren hin zu KI-gesteuerter Anpassungsfähigkeit.
  • Problemdiagnose: Traditionell bedeutete Debugging lange Stunden, in denen man Logs durchforstet und Abhängigkeiten nachverfolgt hat. Im modernen DevOps ist es ein kontinuierlicher Prozess, der mit Monitoring integriert ist. Und jetzt kann KI die Ursachenerkennung beschleunigen, Fehlervorschläge vorschlagen und sogar ausführen. 25 Prozent wollen, dass KI warnt, 37 Prozent wollen, dass KI Empfehlungen ausführt, und 32 Prozent wollen, dass KI Aktionen ausführt. Hier kommt die Wendung: Für viele Organisationen gehören dazu zunehmend Modern Context Protocol (MCP)-Server, bei denen KI-gesteuerte Automatisierung nicht nur Theorie ist, sondern Realität wird.
  • Gesamtanalyse: Diese Zahlen zeigen uns, dass Mainframe-Profis KI für mehr als nur Transparenz nutzen – sie setzen auf Entscheidungsfindung und sogar die Ausführung. Für DevOps bedeutet das Pipelines, die nicht nur automatisiert, sondern auch intelligent und selbstoptimierend sind. Und ja, MCP-Server sind Teil dieser Zukunft und ermöglichen es KI, von passiver Überwachung zur aktiven Problemlösung überzugehen.

Messbare Vorteile von DevOps

Was bekommen Organisationen also tatsächlich von DevOps auf dem Mainframe? Laut den Befragten sind die wichtigsten Vorteile:

  • Verbesserte Stabilität der Infrastruktur
  • Verbesserte Qualität der bereitgestellten Apps
  • Erhöhte Automatisierung
  • Sicherheitsverbesserungen

Und hier eine Statistik, die es zu feiern lohnt: 53 Prozent geben an, die DevOps-Einführung gezielt zu priorisieren, um die Effizienz der Anwendungsentwicklung zu verbessern – ein Anstieg von 15 Punkten gegenüber dem Vorjahr. Das ist nicht nur ein Ausrutscher, sondern ein Trend.

Der Aufstieg neuer Rollen: SRE und Plattformentwicklung

Die Umfrage zeigte außerdem eine faszinierende Veränderung darin, wie Organisationen ihre Teams strukturieren. SRE-Rollen existieren inzwischen in 43 Prozent der Organisationen, weitere 35 Prozent planen, sie noch im Jahr einzuführen. Das bedeutet, dass 78 Prozent bald SRE einführen werden. Unterdessen haben bereits 47 Prozent Platform Engineers, 31 Prozent planen, sie hinzuzufügen – ebenfalls insgesamt 78 Prozent.

Was sagt uns das? Dass sich die Reife von Mainframe-DevOps zu spezialisierten Praktiken entwickelt.

  • SRE bringt Zuverlässigkeit und operative Exzellenz.
  • Platform Engineering baut skalierbare, selbstbedienbare Grundlagen für DevOps.

Mit anderen Worten: Die Belegschaft macht nicht nur "DevOps" – sie steigt auf.

Warum zögern manche immer noch

Natürlich sind noch nicht alle einverstanden. Unter denen, die DevOps nicht auf dem Mainframe nutzen, sagten 42 Prozent, dass DevOps in ihrer Organisation nirgendwo übernommen wird (gegenüber 28 Prozent im letzten Jahr).

Und das ist wichtig: Die Hürde ist nicht das Hauptrechner. Es ist die unternehmensweite Kultur. Wenn die größere IT-Organisation DevOps nicht übernommen hat, wird sie nicht einfach isoliert auf dem Hauptrechner gedeihen.

Das ist die Implikation: Zögern geht es nicht um technische Machbarkeit. Es geht um organisatorische Bereitschaft. Und hier die gute Nachricht: Sobald sich die breitere IT-Kultur verändert, kann das Hauptrechner Schritt halten (und wird) mithalten.

Fazit: Mainframe-DevOps als Wachstums-Engine

Wenn man auf 20 Jahre Umfragedaten hinauszoomt, ist das Bild klar: Das Hauptrechner steckt nicht in der Vergangenheit fest. Es wird zur Plattform für die Zukunft.

Mit der beschleunigten Einführung von DevOps, wachsenden Java-Workloads, einer Modernisierung, die auf der Prioritätenliste steht, und KI, die Pipelines näher an autonom bringt, ist der Großrechner mehr als nur kritische Infrastruktur positioniert. Er ist der Motor der Innovation.

Mit SRE und Platform Engineering, die Fuß fassen, zeigt die Belegschaft, dass DevOps nicht nur eine vorübergehende Praxis ist. Es ist ein kultureller Wandel, der die nächste Generation von Mainframe-Profis darauf vorbereitet, zu gedeihen.

Hier also die eigentliche Schlagzeile aus dem Jahr 2025: DevOps auf dem Mainframe hat die Schwelle überschritten. Es ist nicht mehr die vorsichtige Schildkröte. Es geht darum, das Rennen zu laufen – und zu gewinnen.

Für weitere Einblicke in die Mainframe-Branche laden Sie den BMC Mainframe Survey-Bericht 2025 herunter.

Diese Beiträge sind meine eigenen und spiegeln nicht unbedingt die Position, Strategien oder Meinung von BMC wider.

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